Wissen schafft Heilung.

 

Wochenbett

Willkommen auf der Wöchnerinnenstation!

Beim sogenannten „Rooming in“ kann Ihr Kind ab Geburt immer bei Ihnen im Zimmer sein. In der Regel bleiben Sie nach einer vaginalen Entbindung zwei bis drei Tage bei uns, nach einem Kaiserschnitt drei bis vier Tage. Eine ambulante Geburt ist bei unkompliziertem Verlauf bei uns auch möglich. Nach einer Überwachungsphase von vier bis sechs Stunden können Sie die Klinik verlassen.

Wir kommen täglich zur Visite in Ihr Zimmer. Bevor Sie die Klinik verlassen, führen wir eine Abschlussuntersuchung durch und sprechen mit Ihnen ausführlich über die kommende Zeit des Wochenbetts.

Sie sollten Ihr Baby immer an die Brust anlegen, wenn es sich mit Zeichen des Hungers meldet. Bedenken Sie, dass es erst etwa nach drei bis vier Tagen zum Milcheinschuss kommt und die Brust durch häufiges Anlegen stimuliert werden muss – auch wenn das in den ersten Tagen nach Geburt anstrengend sein kann. Eine ausgebildete Stillberaterin steht Ihnen bei besonderen Stillproblemen zur Seite.

Unsere Wochenbettschwestern unterstützen Sie gerne beim Stillen und leiten Sie im Umgang mit Ihrem Neugeborenen an. Eine ausgebildete Stillberaterin steht Ihnen bei besonderen Stillproblemen zur Seite. So lange Sie auf der Wöchnerinnenstation sind, wird außerdem täglich Gewicht und Temperatur Ihres Kindes überprüft. Durch die körperlichen und hormonellen Umstellungen nach der Geburt beginnen die Rückbildungsprozesse in Ihrem Körper. Auf der Wöchnerinnenstation besuchen Sie unsere Physiotherapeutinnen, die mit sanften Übungen Verspannungen lösen und ein Bewusstsein für Ihren Beckenboden schaffen.

Für die Wochenbettzeit zu Hause sollten Sie im Vorfeld der Entbindung Kontakt zu einer Nachsorgehebamme aufnehmen. Die Leistung wird von der Krankenkasse bezahlt.

Einige der Hebammen aus unserem Hause sind auch als freiberufliche Nachsorgehebammen tätig.

Auf der Wochenbettstation haben Sie die Möglichkeit, erste Fotos Ihres Kindes von der Babyfotografin der Firma Babysmile machen zu lassen, die dann in der Babygalerie im Internet veröffentlicht werden können.